5 Generationen. Über 190 Jahre.

Am Anfang steht die Steuer.

Ausgerechnet ein Steuerbescheid aus dem Jänner 1828 ist der erste schriftliche Nachweis eines Gemischtwarengeschäftes der Familie Kastner im Waldviertel. In einer Region des Erzherzogtums, welches damals "Oesterreich unter der Enns" genannt wurde.

Als erster Standort gilt eine Gemischtwarenhandlung in Kirchbach im Waldviertel. Inhaber Ignaz Kastner begleicht seine Steuern fristgerecht. Das Geschäft existiert noch heute und kann im Ortszentrum besucht werden.

Erste Expansion.

Der erste Expansionsschritt führt das junge Unternehmen nach Rappottenstein. Hier eröffnet Ignaz Kastner einen weiteren Gemischtwarenladen.

Der Großhandel beginnt.

Ignaz´Sohn Franz Kastner und seine Frau Anna übersiedeln 1903 nach Zwettl und legen den Grundstein für die Großhandelstätigkeit. Der Name Franz Kastner´s Warenhalle ist Programm: Man will ein Einkaufserlebnis wie in Wien oder anderen großen Städten bieten.

Karl Kastner übernimmt.

1923 übernimmt KommR Karl Kastner mit seiner Frau Josefa das Spezerei- und Textilgeschäft Kastner. Er führt die Geschäfte bis 1964 und ist Namensgeber für die Karl Kastner-Straße an der die heutige Zentrale mit der Hausnummer 1 liegt.

Versorgung im Krieg.

Während des 2. Weltkrieges kommt KASTNER primär eine Versorgungsfunktion zu. Plünderungen stehen auf der Tagesordnung. Nach Ende des Krieges wird der Wiederaufbau unter sowjetischer Besatzung vorangetrieben.

Peter Kastner baut aus.

1956 tritt Kastner der Verbundgruppe "Freie Leistungsgemeinschaft A&O", einer Verbundgruppe von Großhändlern bei. 1962 tritt KommR Peter Kastner ins Unternehmen ein und leitet das Unternehmen von 1964 bis 2007. In Zwettl wird ebenfalls 1964 ein neues Lager für den A&O Großhandel gebaut.

Das Unternehmen wächst.

In Zwettl wird 1963 ein neues Lager für den A&O Großhandel gebaut. Die sogenannte Bogenhalle ist die erste eines ganzen Gebäudekomplexes, der bis heute die Zentrale der Gruppe ist.

A&O Geschäfte Expandieren

Unter der Marke A&O wächst die Belieferung von selbstständigen Kaufleuten in den 60ern und 70ern stetig. Auch in Zwettl eröffnet 1973 ein erster A&O Real Supermarkt.

Eine neue Marke entsteht.

In den folgenden Jahren vergrößerte KASTNER seine Liefergebiete deutlich: Vom Waldviertel aus über ganz NÖ bis ins Burgenland und die Steiermark vertrauen die Kaufleute auf KASTNER. Möglich machte das eine Kooperation mit der Firma Wentzel und der Integration der Firma Brückler. Um konkurrenzfähig zu bleiben wurde im Jahr 1983 die Verbundmarke „Nah&Frisch“ geschaffen um in Österreich mit einer starken Marke werben zu können.

Das neue Einkaufen.

Mit Nah&Frisch begann eine intensive und erfolgreiche Vertriebsarbeit. Viele Geschäfte wurden modernisiert und nach einheitlichen Gestaltungsrichtlinien umgebaut. Man hatte erkannt, dass ein einheitliches Auftreten immer wichtiger wird.

Ein neues Geschäftsfeld wird erschlossen.

Im Jahr 1987 wurde der erste Abholmarkt mit tatkräftiger Unterstützung von Mag. Wolfgang Siller in Krems eröffnet und somit der Grundstein für die Belieferung der Gastronomie & Hotellerie gelegt. Kurz darauf wurde der 2. KASTNER­Abholmarkt in Zwettl eröffnet.

Der Beginn beispiellosen Wachstums.

1990 expandierte man dank einer Kooperation mit der Firma Wentzel in das Burgenland, wo ein weiterer Pionier des erfolgreichen Gastronomiebereichs, Mitgesellschafter Benno Langenberger, der Motor für weitere Expansionsschritte war. Die Übernahme der Kogross, des Meinl Gastronomiegroßhandels und des Spar Gastroservice erweiterten die Firmengruppe in den Jahren darauf.

Es folgten weitere Abholmärkte in Eisenstadt, Amstetten, Wien und Jennersdorf sowie der Ausbau des Liefergebietes auf den gesamten Osten Österreichs.

Christof Kastner führt das Unternehmen weiter.

Mit dem Eintritt von Christof Kastner in das Unternehmen 1994 erfolgte eine Professionalisierung des Werbeauftritts von Gastrodienst und Abholmärkten sowie eine Vereinigung der Marken unter der Marke KASTNER.

Wachstum durch Übernahmen.

Nach zahlreichen Expansionschritten wie der Firma Brückler in Jennersdorf und Holzmann-Gastro in Wien musste das Zentrallager sowie die Büros in Zwettl Anfang der 2000er erneut erweitert werden.

Integration eines BIO Pioniers.

2005 wurde bereits lange vor dem einsetzenden BIO- Boom die Firma BIOGAST in die Gruppe integriert. In den folgenden Jahren konnte BIOGAST gemeinsam mit dem Gründer Horst Moser zu Österreichs bedeutendsten BIO- Großhändler ausgebaut werden und beliefert heute neben dem Fachhandel auch Hotellerie und Gastronomie.

Willkommen, myProduct.at!

KASTNER erweitert sich nicht nur räumlich: Das vielfach ausgezeichnete Start-up myProduct.at wird 2015 Teil der KASTNER Gruppe. Der E-Commerce-Dienstleister und Onlinehändler ist auf E-Commerce-Serviceleistungen für Produzenten spezialisiert und betreibt außerdem zwei eigene Onlineshops.

Hello world. Der KASTNER WebShop geht online.

Das beste E-Commerce Erlebnis der Branche zu schaffen: Mit diesem Anspruch erblickte der eigens für KASTNER entwickelte KASTNER WebShop im Jahr 2016 das Licht der digitalen Welt. Der KASTNER WebShop wird kontinuierlich weiterentwickelt und laufend an die Bedürfnisse der KASTNER Kunden angepasst.

Aus gutem Grund. Für unsere Zukunft.

2017 präsentierte KASTNER bereits zum zweiten Mal seinen Nachhaltigkeitsbericht. Im Zuge der KASTNER Nachhaltigkeitsinitiative „Aus gutem Grund“ verwirklicht das Unternehmen laufend Projekte und setzt in den verschiedensten Bereichen Akzente für eine nachhaltigere Zukunft.

2019 stand mit der Übernahme der GEKO GroßhandelsgesmbH in Wien-Inzersdorf der nächste Expansionsschritt auf dem Programm. GEKO, heute der KASTNER Standort Wien Süd, wurde zum zweiten KASTNER Abholmarkt in Wien und schloss die Lücke im Süden der Bundeshauptstadt. Österreichweit war es der siebente KASTNER Abholmarkt.

2020. Und plötzlich war alles anders.

Während der Corona-Pandemie sicherte KASTNER gemeinsam mit den Nah&Frisch Kaufleuten, dem BIOGAST Fachhandel und myProduct.at die Lebensmittelversorgung. Proaktives und vorausschauendes Handeln sowie eine enge Zusammenarbeit mit allen Partnern waren die Grundvoraussetzungen, um für alle Beteiligten das Beste aus dieser herausfordernden Situation zu machen.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten die virtuellen Messen, die KASTNER aufgrund der veränderten Gegebenheiten innerhalb kürzester Zeit organisierte. Lieferanten bekamen so die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und sich auf der eigens konzipierten Messeplattform mit Kunden zu vernetzen. Heute verbinden die KASTNER Hybridmessen das Beste aus physischer und Online-Messe.

Im Frühjahr 2021 bot die KASTNER Gruppe gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich als eines der ersten Unternehmen Niederösterreichs ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einer betrieblichen Corona-Schutzimpfung.

Hallo Wolfsberg! KASTNER goes Kärnten.

Das Jahr 2022 brachte einen weiteren bedeutenden Expansionsschritt: Am ehemaligen AGM-Standort in Wolfsberg wurde der erste Kärntner KASTNER Abholmarkt eröffnet. Damit ist das Unternehmen in vier Bundesländern mit insgesamt acht KASTNER Abholmärkten vertreten.