Aus gutem Grund

Das Nachhaltigkeitsprogramm
der KASTNER Gruppe

In diesem Bereich ergänzen neu gesetzte Wildsträucher den älteren Bestand. Die Blütezeit der dort für die Insektenbestäubung relevanten Gehölze (alle außer Hasel, Sand-Birke und Roter Schlitz-Ahorn) ist von April bis Juli, was einem langen Aufenthalt der Bestäuber ermöglichen soll.
Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Hautflügler, allen voran Honig- und Wildbienen, Hummeln sowie Zweiflügler wie beispielsweise die Schwebfliegen. Der Nektar der Heckenkirsche bietet Nachtfaltern Nahrung, der Schneeball wird im Wesentlichen durch Fliegen bestäubt. Was Rosen betrifft ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass aufgrund ihrer Blütenform nur ungefüllt blühende Rosen, wie die wild vorkommende Hunds-Rose und Rotblättrige Rose, von Insekten bestäubt werden können. Die ausgereiften Früchte der Gehölze werden von Vögeln, wie Amsel, Drossel, Rotkehlchen und Gimpel teilweise bis in den Winter hinein als Nahrung angenommen. Gerade die Haselnuss wird daneben noch gerne von Säugetieren wie Eichhörnchen und Haselmaus verzehrt. Die an den Rosen reifenden Hagebutten sowie die Schlehen und Haselnüsse können auch vom Menschen als Wildobst verarbeitet werden.
Zur Aufzucht von Jungvögeln bieten die Sträucher Heckenbrütern wie dem Rotkehlchen, der Amsel und der Mönchsgrasmücke Schutz vor Feinden. Auf den Birken bietet sich der Nestbau für Baumbrüter wie Buchfink, und Girlitz an.

Gehölze

  • Corylus avellana - Hasel
  • Lonicera xylosteum - Gemeine Heckenkirsche
  • Prunus spinosa - Schlehe
  • Rosa canina - Hunds-Rose
  • Rosa glauca - Rotblättrige Rose
  • Viburnum lantana - Wolliger Schneeball
  • Acer palmatum ´Dissectum Atropurpureum´ - Roter Schlitz-Ahorn (Bestand)
  • Betula pandula - Sand-Birke (Bestand)
  • Prunus avium - Vogel-Kirsche (Bestand)
  • Prunus cerasifera ´Nigra´ - Blut-Pflaume