Aus gutem Grund

Das Nachhaltigkeitsprogramm
der KASTNER Gruppe

In diesem Bereich sind neben einer Auswahl aus heimischen Gehölzen auch 2 veredelte Sorten unseres Kulturapfels angepflanzt.
Die Blüte dieser Pflanzung erstreckt sich in der Abfolge über einen Zeitraum von Mai bis Juli, was zu einem möglichst langen Aufenthalt der Bestäuber am Firmengelände beitragen soll. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, hauptsächlich durch Hautflügler, allen voran Wild- und Honigbienen, Hummeln sowie Zweiflügler wie beispielsweise die Schwebfliegen. Der Nektar von Liguster, Heckenkirsche und Winter-Linde bietet außerdem noch zahlreichen Schmetterlingen wie verschiedenen Weißlingen und Nachtfaltern Nahrung, der Schneeball wird im Wesentlichen durch Fliegen bestäubt. Als Rose ist hier die ungefüllt blühende Hunds-Rose verwendet, welche durch Insekten bestäubt werden kann.
Die ausgereiften Früchte der Gehölze werden, mit Ausnahme der Nüsschen der Winter-Linde (Windverbreitung), von Vögeln, wie Amsel, Drossel, Rotkehlchen und Gimpel teilweise bis in den Winter hinein als Nahrung angenommen. Die an den Rosen reifenden Hagebutten können auch vom Menschen als Wildobst verarbeitet werden. Am Kulturapfel erfreuen sich neben dem Menschen auch weitere Säugetiere wie z.B. der Feldhase. Zur Aufzucht von Jungvögeln bieten die Gehölze Heckenbrütern wie dem Rotkehlchen, der Amsel und der Mönchsgrasmücke Schutz vor Feinden.

Die Stauden entlang der Granitschlichtung sind optimal an den Lebensbereich Steinanlagen angepasst. Dieser zeichnet sich durch einen wasserdurchlässigen, mit Steinen durchsetzten oder flachgründigen Boden aus.
Die Blütezeit der hier eingesetzten Stauden erstreckt sich von April bis August. Sie werden durch Insekten wie Bienen und Fliegen aber auch Ameisen bestäubt. Die Raupe des bei uns sehr seltenen Apollo-Falters ernährt sich fast ausschließlich von der Weißen Fetthenne.
Die Granitschlichtung selbst ist ein Lebensraum, der gerne von Eidechsen aufgesucht werden. Auf den großen sich in der Sonnen aufheizenden Steinen können sich die Tiere wärmen. In den Fugen und Hohlräumen zwischen den Steinen können sie sich bei Gefahr blitzschnell verstecken.

Die Wildblumenansaaten bieten eine Fülle an Blüten von Mai bis Oktober und somit eine lang anhaltende Nektarquelle. Die Bestäubung der Blüten wird von einem breiten Spektrum an Insekten wie Wild- und Honigbienen, Hummeln, Schwebfliegen, verschiedenen Schmetterlingen und Käfern übernommen.
Die Wildblumenansaaten in diesen Bereichen werden nur einmal jährlich, Ende September, gemäht. Dadurch haben die Samen die optimale Möglichkeit, ausreifen zu können, was zu einer Ausbreitung und Etablierung der Pflanzen am Standort führen soll.

Gehölze - Bereich Zufahrt und südöstliches Eck

  • Euonymus europaeus - Pfaffenkapperl
  • Ligustrum vulgare - Gemeiner Liguster
  • Lonicera xylosteum - Gemeine Heckenkirsche
  • Rhamnus cathartica - Kreuzdorn
  • Tilia cordata ´Greenspire´ - Winter-Linde
  • Rosa canina - Hunds-Rose
  • Viburnum opulus - Gemeiner Schneeball
  • Malus domestica - Kulturapfel

Stauden aus dem Lebensbereich Steinanlagen an der Granitschlichtung

  • Cerastium tomentodsum - Filziges Hornkraut
  • Phlox subulata - Polster-Phlox
  • Sedum album - Weiße Fetthenne
  • Sedum reflexum - Tripmadam
  • Sedum spurium - Teppich-Sedum
  • Sempervivum tectorum - Gewöhnliche Hauswurz

Wildblumenansaaten - Leitpflanzen in den Sickermulden

  • Lythrum salicaria - Blutweiderich
  • Filipendula ulmaria - Mädesüß
  • Lysimachia vulgaris - Gilbweiderich
  • Melilotus officinalis - Gelber Steinklee

Wildblumenansaat - Leitpflanzen am nördlichen Spitz

  • Centaurea jacea - Wiesen-Flockenblume
  • Galium mollugo - Wiesen-Labkraut
  • Geranium pratense - Wiesen-Storchschnabel

Wildblumenansaat - Decksaat in beiden Bereichen

  • Agrostemma githago - Kornrade
  • Centaurea cyanus - Kornblume
  • Papaver rhoeas - Klatschmohn
  • Matricaria sp. - Kamillen-Arten