Aus gutem Grund

Die Nachhaltigkeitsinitiative
der KASTNER Gruppe

KASTNER Weinedition

KASTNER Weinedition

Die Firma KASTNER hat als Lebensmittelgroßhändler, zu Weihnachten schon immer Weine an Kunden, Mitarbeiter und Ehrengäste verschenkt. Dabei ist die Idee entstanden, die Weine mit eigenen, jährlich wechselnden Künstleretiketten zu versehen. Da Peter Kastner einen engen, persönlichen Kontakt mit vielen bildenden Künstlern pflegt und in circa 50 Jahren eine umfangreiche Bildersammlung entstanden ist, lag es nahe, für diese Wein-Edition Arbeiten aus dieser „Sammlung Kastner“ zu wählen. Ziel der Wein-Edition ist es auch, Mitarbeitern, Kunden und allen Interessierten, Kunst näher zu bringen.

Künstler und Werke

Diese Sammlung umfasst ausschließlich Werke von Malern mit denen Peter Kastner befreundet oder persönlich bekannt ist. Sie wird zu einem guten Teil auch in den Betriebsräumen präsentiert und ist somit auch für die Mitarbeiter und Besucher zugänglich. Jedem Künstler wird nur einmal ein Etikett gewidmet. Es gibt noch von vielen Malern Arbeiten in der „Sammlung Kastner“ – so ist auch für die nächsten Jahre für eine Fortsetzung der Edition gesorgt. Man sieht, dass die Bilderauswahl über die Jahre ganz individuell erfolgte und keiner strengen Ausrichtung nach Kunstrichtungen unterliegt, sondern nur der persönlichen Wertschätzung den Künstlern gegenüber verpflichtet ist.

Da die KASTNER Gruppe ihren Hauptsitz in Zwettl hat, wo sich auch das Zisterzienserkloster Stift Zwettl befindet, wurde von dessen Weingut „Schloss Gobelsburg“ immer der naturbelassene Grüne Veltliner „Messwein“ des Vorjahres gefüllt. Diese Weinedition in der jährlichen Auflage von ca. 4.000 Flaschen kommt nicht in den Verkauf, sondern wird ausschließlich verschenkt.

2016 - Helmut Schickhofer

Das Etikett der Ausgabe des Jahres 2016 zeigt das Werk „Be-Haus-ung mit Aufstiege“ vom bekannten Zwettler Künstler Helmut Schickhofer.

2015 - Arnulf Rainer

Arnulf Rainer „Kreuz 2 Rot“ 1970 – Jubiläum 20 Jahre Weinedition Kastner.

2014 - Markus Prachensky

Für die Weinedition 2014 wurde das Werk „Monte S. Angelo“ 1976 von Markus Prachensky (1932-2011) gewählt.

2013 - Hermann Nitsch

Eine, in der „Sammlung Kastner“ befindliche, frühe Arbeit von Hermann Nitsch „Opus 18“ ziert zu Ehren seines 75. Geburtstages das Etikett 2013.

2012 - Eduard Angeli

Ein Bild des jetzt in Venedig arbeitenden Eduard Angeli zeigt das Etikett 2012.

2011 - Arnulf Neuwirth

Besonders berührend war der Kontakt mit Arnulf Neuwirth, der wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag, eigens ein Etikett für 2011 gestaltete. Es war die letzte Arbeit im Leben dieses liebenswerten „Collagisten“, wie er genannt wurde.

2010 - Martin Kitzler

Der Zwettler Künstler Martin Kitzler, der auch die Hallenfassade des Großhandelslagers in Zwettl gestaltete, wurde anlässlich seines 40. Geburtstages eingeladen das Etikett für 2010 zu entwerfen.

2009 - Stephan Holzhauser

Zum 90. Geburtstag wurde das Etikett 2009 dem malenden Zisterzienserpater Stephan Holzhauser gewidmet. Es stellt sein Zwettler Kloster da.

2008 - Astrid Hofstätter

Ein Bild der jungen Malerin Astrid Hofstätter wurde für 2008 ausgewählt.

2007 - Stefan Emmelmann

Eine Doppelarbeit von Stefan Emmelmann gibt das Etikett von 2007 wieder.

2006 - Thomas Leitner

2006 wurde ein Bild des 1948 verstorbenen Thomas Leitner – der Waldviertler „Wolken-Leitner“ – ausgesucht.

2005 - Josefina Pino

Die spanische Künstlerin Josefina Pino, verheiratet mit dem Maler Peter Marquant, hat 2005 ein eigenes Etikett gestaltet.

2004 - Karl Korab

2004 gestaltete Karl Korab eigens ein Etikett, da ihm die in der Sammlung vorhandenen Bilder nicht geeignet genug erschienen.

2003 - Pravin Cherkoori

Ein Bild des von Peter Kastner hoch geschätzten „malenden, indischen Philosophen“ Pravin Cherkoori, der meist in Wien lebt, wurde 2003 gezeigt.

2002 - Franco Renzulli

2002 kam ein venezianischer Freund von Friedensreich Hundertwasser, Franco Renzulli, an die Reihe.

2001 - Erich Steininger

Erich Steininger (1939-2015), Meister des Holzschnittes und besonderer Freund von Peter Kastner, gestaltete das Etikett 2001.

2000 - Hilde Nellhiebel

Zum 75. Geburtstag wurde das Etikett 2000 der Schwiegermutter von Peter Kastner, Hilde Nellhiebel, gewidmet. Über deren malerisches Schaffen war im NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst in St. Pölten eine Retrospektive zu sehen.

1999 - Hadwig Schubert

Die erste Frau, die ein Etikett gestaltete, war im Jahr 1999 die in Radstadt geborene und im Waldviertel und Sri Lanka arbeitende Hadwig Schubert.

1998 - Friedensreich Hundertwasser

Mit Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) verband Peter Kastner eine jahrzehntelange Freundschaft, da er mit seiner Hahnsäge sein Nachbar am Kamp war. Das Etikett für die Weinedition 1998 wurde von ihm gestaltet.

1997 - Franz Grabmayr

1997 wurde das Etikett Franz Grabmayr (1927-2015) gewidmet, der seit Jahrzehnten im Sommer, ebenfalls im Waldviertel – zuletzt in Uttissenbach – arbeitete.

1996 - Peter Marquant

Den Anfang machte 1996 Peter Kastners Freund Peter Marquant, der sein Atelier mehr als zehn Jahre in seiner Uttissenbachmühle hatte. Heute lebt und arbeitet er in Spanien.

KASTNER baut Kunst

KASTNER baut Kunst

Der bekannte Künstler Martin Kitzler aus Zwettl, wurde mit der Neugestaltung der 2.500 m² großen Hallenfassade, entlang der Kremser Straße, beauftragt.

Der Apfel ist seit vielen Jahren ein Symbol der gesamten KASTNER Gruppe und steht als Synonym für das Thema Lebensmittel.

Fassade

Der Vordergrundtext besteht aus 81 verschiedenen Namen von Äpfeln. Wobei es nicht 81 unterschiedliche Sorten sein müssen, weil manche Sorten Synonym-Namen besitzen und deshalb doppelt vorkommen können. z.B. Zigeunerapfel = Roter von Simonfii. Der Apfel ist ein Produkt, das viele unterschiedliche Namen besitzt, und für die Vielfalt und das Produktangebot der KASTNER Gruppe steht. Die Buchstabengröße der Apfelsorten variiert zwischen ca. 20 cm Höhe und ca. 8 m Höhe.

Der Hintergrundtext besteht aus Begriffen des Leitbildes und den zentralen Werten der KASTNER Gruppe. Zusätzlich hat die Familie Begriffe und Jahreszahlen auf die Liste gesetzt, die eine besondere Bedeutung besitzen. Die einzelnen Buchstaben des Hintergrundtextes sind so gestaltet, dass sich eine Textur wie bei einem Waldviertler Granit (feinkörniges Gestein) ergibt. Granit deswegen, weil dieses Gestein auf die Bodenständigkeit und den Regionalbezug der KASTNER Gruppe verweist. Aus diesem Grund wurde auch in Zwettl der große Zubau getätigt. Der Hintergrundtext besteht aus 98 Einzelbegriffen mit einer Buchstabenhöhe von ca. 1 cm bis ca. 5 cm. So wie der Granit das Fundament des Waldviertels bildet, soll der Hintergrundtext, aufgrund seines Inhaltes und der formalen Darstellung, das Fundament der Firma sein. Diese Wand schließt nicht nur die einzelnen Gebäudeteile ab, sondern die Fläche wird auch als Öffnung nach außen hin genutzt, indem man das Leitbild und andere wichtige Begriffe darstellt.

Glasflächen-Gestaltung bei KASTNER

Glasflächen-Gestaltung

Im Jahr 2009 wurde die Bürofläche aus den 70er Jahren nach Niedrigenergiestandard umfangreich renoviert. Zahlreiche Glasscheiben und Glastüren kamen dabei zum Einsatz, um einen offeneren Arbeitsbereich zu schaffen.

Für die Gestaltung dieser Glasflächen wurde der Zwettler Künstler Martin Kitzler beauftragt. Der Text an den außen laufenden Glasscheiben besteht aus Zitaten von Peter F. Drucker. Der Text an den innen laufenden Glasscheiben besteht aus dem Leitbild und den Werten der KASTNER Gruppe.

Die künstlerische Gestaltung wurde auf Augenhöhe eines durchschnittlich großen Menschen angebracht. Die gesamte künstlerische Gestaltung umfasst 151 Glasscheiben mit einer Gesamtlänge von 143,3 m. Daraus ergibt sich eine Summe von 8075 einzelnen Buchstaben.

Der praktisch angewandte Nutzen der künstlerischen Gestaltung ist der einer optischen Barriere. Vor allem bei Glastüren soll ein Dagegenlaufen verhindert werden. An den Glasscheiben, die als Wände dienen, lenken die graphische Gestaltung und die inhaltliche Vielschichtigkeit des Textes vom ungehinderten Blick durch die Büros ab. Jedoch darf der Blickkontakt von innen nach außen und umgekehrt nicht vollständig unterbrochen werden. Die Transparenz zwischen Gang und Büro bleibt erhalten.

 

Darstellung

Schaut man aus einem Büro in Richtung Gang, so sieht man eine graphisch gestaltete optische Barriere, die aber genug Freiraum zulässt, um die gesamte räumliche Situation sowohl innen, als auch außen, wahr zu nehmen. Der Blick wird nicht versperrt, sondern nur begrenzt, um dem Gefühl beobachtet zu werden entgegenzuwirken.

Der dreizeilige Schriftblock besteht aus über achttausend Großbuchstaben der Schriftart ARIAL BLACK. Die Buchstaben sind überlappend aneinander gereiht, sodass die einzelnen Buchstaben wie auch die einzelnen Zeilen miteinander verbunden sind. Die drei Zeilen auf einer Glasscheibe sind abwechselnd positiv-negativ-positiv, auf der nächsten Glasscheibe negativ-positiv-negativ ausgeführt. Dieser Wechsel von einer Glasscheibe zur Nächsten, lockert das horizontal durchlaufende Schriftband auf.

Der Text ist durchlaufend ohne Zwischenräume ausgeführt – was zwei Gründe hat. Zum Einen die formalen, graphischen Gesichtspunkte. Zum Anderen soll der Text nicht beiläufig wie eine Zeitung zu lesen sein. Der Text per se und auch die Gestaltung haben es sich verdient, dass man sich den Inhalt mit Aufmerksamkeit erarbeitet.

Um den Text fortlaufend zu lesen, muss man auf jeder Glasscheibe zuerst die oberste Zeile lesen bevor man mit der zweiten und der dritten Zeile beginnt. Das bedeutet, dass man dreimal vor jede Glasscheibe treten muss, um den gesamten Text erfassen zu können.

ARGE proEthik

ARGE proEthik

Ethisch korrektes Arbeiten ist bei KASTNER ein Erfolgsfaktor.

KASTNER sieht sich als aktiver, prägender Teil der Umwelt und der Gesellschaft. Soziales und ökologisches Engagement sind seit der Gründung vor über 180 Jahren fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Nachhaltig zu wirtschaften ist dem traditionsreichen Familienunternehmen ein großes Anliegen, mittels einer gezielten CSR-Strategie wird die KASTNER Gruppe auch in Zukunft ihren erfolgreichen Weg weiter beschreiten.

» Arbeitsgemeinschaft proEthik

KASTNER Gruppe ist Mitglied bei ARGE proEthik

Die Arbeitsgemeinschaft proEthik ist ein Zusammenschluss aller Wirtschaftskammern zu diesem Thema und sieht ihren Schwerpunkt in einer zukunftsorientierten und sozialverträglichen, wirtschaftlichen Entwicklung. Die Mitglieder folgen freiwillig dem Ethik- und Verhaltenskodex, der in Zukunft eine wichtige vertrauensbildende Orientierungshilfe für alle Marktteilnehmer sein soll.

Der Betritt von KASTNER zu der Arbeitsgemeinschaft proEthik ist ein wichtiger Schritt, mit dem man Verantwortungsbewusstsein in der Wirtschaft signalisiert und die saubere, geradlinige Geschäftstätigkeit – wie sie bereits im Unternehmen gelebt wird – nun auch dokumentiert. Beim Symposium im Jahr 2013 der ARGE proEthik wurde die Mitgliedschaft von KASTNER öffentlich gemacht und dem Geschäftsführenden Gesellschafter Christof Kastner das Diplom dazu überreicht.

„Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns ein ebenso großes Anliegen, wie eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern & Lieferanten sowie ein respektvoller, fairer Umgang mit unseren Mitarbeitern“, so Christof Kastner. So werden bei KASTNER nicht nur gesetzliche Normen strikt eingehalten, sondern auch auf Moral und Ethik höchsten Wert gelegt.

v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. DDR.h.c. Ludwig Adamovich (Vorsitzender Ethikkomitee), Christof Kastner, Prof. Dr. Gerd Prechtl
v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. DDR.h.c. Ludwig Adamovich (Vorsitzender Ethikkomitee), Christof Kastner, Prof. Dr. Gerd Prechtl

Wohnen im Waldviertel

Wohnen im Waldviertel

Neben großen Supermärkten gibt es in den Waldviertler Gemeinden Greißlereien, Bäckereien und Fleischereien, Bioläden und Ab-Hof-Verkäufer/innen, aber auch Bankfilialen und Post-Partner, Trafiken, Frisör- und Kosmetiksalons, Kaffee- und Wirtshäuser, ... Dieses Angebot sorgt für eine besondere Qualität, denn hier wird nicht nur Leistung gegen Geld geboten, dies sind auch Orte der Begegnung.

Auch in kleinen Orten, die dies nicht bieten können oder wenn Menschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt mobil sind, ist Versorgung durch mobile Dienstleister gewährleistet. Mobile Nahversorger bringen nicht nur das Frühstücksgebäck bis vor die Tür. Gemeinsam mit anderen mobilen Diensten wie Zubringerservice, Hauskrankenpflege, Haushaltshilfe und Essen auf Räder stärken sie den ländlichen Raum.

» Wohnen im Waldviertel

KASTNER als Projektpartner

Seit September 2012 hat die Initiative "Wohnen im Waldviertel" einen neuen Projektpartner. KASTNER unterstützt nicht nur durch einen Projektbeitrag, sondern ermöglicht auch die Integration des wichtigen Themas Nahversorgung in die Werbekampagne.

"Die intensive Zusammenarbeit mit 'Wohnen im Waldviertel' ist für die KASTNER Gruppe ein logischer Schritt", bestätigt Christof Kastner. "In der langjährigen Unternehmensgeschichte war und ist die enge Verbindung mit der Heimat allgegenwärtig. Auch für die Zukunft ist die Entwicklung des Waldviertels ein wichtiges Anliegen, denn der Familienbetrieb denkt nicht in Quartalsergebnissen, sondern in Generationen", so Kastner.

Die Förderung der Nahversorgung ist KASTNER ein Anliegen. Die Individualität der selbstständigen Kaufleute, ein Sortiment mit besonderem Augenmerk auf die Regionalität und das viel versprechende Nah&Frisch-Konzept stehen für ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Fest steht: Die Nah&Frisch-Kaufleute leisten einen wichtigen Beitrag für die Nahversorgung im ländlichen Raum und sorgen für mehr Lebensqualität!

v.l.n.r.: Bgm. Martin Bruckner (Projektleiter), Nina Sillipp (Projektmanagement), Mag. Herwig Gruber und Christof Kastner
v.l.n.r.: Bgm. Martin Bruckner (Projektleiter), Nina Sillipp (Projektmanagement), Mag. Herwig Gruber und Christof Kastner