Aus gutem Grund

Das Nachhaltigkeitsprogramm
der KASTNER Gruppe

Biodiversität

Biodiversität ist der Reichtum allen Lebens und umfasst sowohl Tier- und Pflanzenarten als auch Gene und Ökosysteme. Der Verlust an Biodiversität schwächt massiv die Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel gesunde Böden, sauberes Wasser, wertvolle Lebensmittel, und vieles mehr. Als Lebensmittelgroßhändler ist es KASTNER daher ein großes Anliegen, durch gezielte Projekte - unter anderem zum Thema Regionalität, alte Sorten, Gestaltung des Betriebsareals nach Biodiversitätskriterien, etc. – sich in diesem wichtigen Bereich zu engagieren und einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung zu leisten. Untenstehend finden Sie eine Übersicht unserer Projekte im Bereich Biodiversität.

Projekt KASTNER Apfel

Auf einem Gelände in der Nähe der Uttissenbachmühle im Waldviertel, in der Nähe von Zwettl (NÖ), dem Wohnort der Familie Kastner sen., wurde ein kleiner, roter Apfel entdeckt, dessen Sorte nicht bestimmt werden konnte. Auf Grund dessen wurde damals, vor etwa 30 Jahren, dafür der Arbeitsname „KASTNER Apfel“ vergeben. In Kooperation mit Frau DI (FH) Ute Blaich wurde der „KASTNER Apfel“ daher nach genauer Prüfung des Sortenmusters durch Frau Mag. Eva-Maria Gantar, Abteilung Obstbau an der HBLA u. Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, in die Liste der allgemein bekannten bzw. althergebrachten Apfelsorten aufgenommen und darf mit Sortenhinweis auch vermarktet werden.

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Projekt Apfelbaum Verpflanzung

Der Apfel ist seit vielen Jahren ein Symbol der KASTNER Gruppe und steht als Synonym für das Thema Lebensmittel. Auf Grund dessen setzte sich das KASTNER-Team gemeinsam mit dem Ökokreis besonders für Apfelbäume, welche dem Umfahrungsbau in Zwettl zum Opfer gefallen wären ein und pflanzte diese erfolgreich um. Im Frühjahr 2015 standen beinahe alle Apfelbäume in voller Blüte, im Herbst konnten dann von einigen KASTNER Mitarbeitern die ersten Äpfel geerntet werden.

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Gemeinsame Projekte mit unseren Stakeholdern

Da der KASTNER Gruppe der Apfel und somit auch Apfelbäume sehr am Herzen liegen, werden immer wieder auch Projekte mit Mitarbeitern, Kunden und Schulen durchgeführt. Vor allem die Bewusstseinsbildung und die Wissensvermittlung stehen hierbei im Vordergrund.

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Projekt Ökologische Betriebsarealgestaltung

In Kooperation mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich, der Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu) und dem Ökokreis realisiert KASTNER am Standort Zwettl ein Pilotprojekt zur ökologischen Betriebsarealgestaltung. Für das Ökosystem weitgehend nutzlose Pflanzen werden durch ökologisch wertvolle und vor allem regionale Nutzpflanzen ersetzt. Daher wird beispielsweise der Bereich beim Haupteingang komplett neu bepflanzt.

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Projekt Nützlingshotel

Die Informationstafel wurde unter dem Motto „Schule trifft Wirtschaft“ in Kooperation mit der Polytechnischen Schule Zwettl als Nützlingshotel gestaltet und unterstützt unter anderem den Erhalt der Artenvielfalt, die natürliche Schädlingsbekämpfung oder bei der Bestäubung von Zier- und Nutzpflanzen.

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Projekt Nistkästen

In unserer Kulturlandschaft wird das Angebot an Hohlräumen für höhlen- und nischenbrütende Singvögel immer geringer. Vor allem in der Forstwirtschaft und im Obstbau ist die Ansiedlung von insektenvertilgenden Singvögel eine Maßnahme, um der Überhandnahme von Schädlingsraupen entgegenzuwirken und so den ökologisch problematischen Einsatz von Insektiziden zu vermeiden. Neben Singvögel nutzen aber auch andere Tiergruppen wie Fledermäuse und Bilche diese Hohlräume zu Übernachtungszwecken, oder Wespen und Hornissen zum Aufbau ihres einjährigen Staates. Damit ist das Anbringen von Nistkästen ein wichtiger Beitrag für die Erhaltung unserer Artenvielfalt.

Unterstützung externer Projekte

People4Soil

Den Boden mit Gesetzen zu schützen, ist der erste Weg, Menschen, Pflanzen und Tiere zu schützen. Ohne einen gesunden und lebendigen Boden gibt es keine Zukunft. Ein gesunder und lebendiger Boden schützt uns vor Umweltkatastrophen, Klimawandel, Giften auf unserem Teller.


Wir fordern daher den Boden vor Versiegelung und Verschmutzung zu schützen. Mit uns bilden über 400 Organisationen das Netzwerk “People4Soil”, welches von der EU besondere Normen fordert, um den Boden zu schützen.

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